Elbe-Oderhaff Radweg    Startpunkt: Lüneburg, Endpunkt: Ueckermünde

Charakteristik

Klassifizierung: nicht bekannt

Startpunkt: Lüneburg

Endpunkt: Ueckermünde am Stettiner Haff

Gesamtlänge: 445 km

Streckenabschnitt in MV: 

Etappen: 7

Sehenswert: Residenzstadt Ludwigslust, Mecklenburgische Groß- und Kleinseenplatte mit Müritz-Nationalpark, Neubrandenburg am Tollensesee

Kurzbeschreibung

Meer zu Seen im Wasserparadies

Auf diesem Radweg glitzert und plätschert es hinter fast jeder Wegbiegung. Die Müritz – Deutschlands größter Binnensee – ist das Herzstück der Strecke. An ihrem Ostufer beginnen der Müritz-Nationalpark und die Mecklenburgischen Kleinseen. Spektakuläres Finale ist die Ankunft am Stettiner Haff.

Tourenansicht  Elbe-Oderhaff Radweg

Wenn Sie mit der Maus über das Höhenprofil unter der Karte fahren, dann können Sie die Tour auch virtuell abradeln

Ausführliche Beschreibung:

Ausgehend von Lüneburg führt der Radweg durch die Elbauen zur Griesen Gegend. In der von Pferdekoppeln und Feldern geprägten Landschaft erstrahlt in Ludwigslust das prachtvolle Schloss. In Neustadt-Glewe wacht die mittelalterliche Wehranlage über das Tor zur Lewitz. Das Vogelschutzgebiet beherbergt viele Kanäle und Fischteiche, zum Baden und Paddeln lädt vor allem die Elde ein. 

In Röbel/Müritz treffen die Radler auf Deutschlands größten Binnensee. Einen reizvollen Kontrast zum quirligen Hafenort Waren (Müritz) bietet die Stille des Müritz-Nationalparks, die nur vom Rauschen der Blätter uralter Bäume unterbrochen wird. 

Am nördlichen Zipfel des Tollensesees befindet sich die Stadt Neubrandenburg mit ihrer gut erhaltenen Wehranlage und den vier prächtigen Stadttoren. Weiter geht es nach Vorpommern. Idyllisch und naturnah führt der Radweg durch die Brohmer Berge bis er den Naturpark am Stettiner Haff erreicht. Mit der ersten Stadt am Stettiner Haff – Ueckermünde ist das Ende der Radroute erreicht.

Streckencharakteristik:
Der überwiegend verkehrsarme Elbe-Oderhaff Radweg verläuft zum Großteil auf asphaltierten Wirtschafts- und Betonplattenwegen, aber auch auf ausgebauten Radwegen, die sowohl asphaltiert als auch wassergebunden sein können. Abschnittsweise führt die Route über Sandwege und Kopfsteinpflasterstraßen.

Der Elbe-Oderhaff Radweg wird derzeit durchgängig beschildert.

 

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Alter Verlauf – ehemals Mecklenburgischer Seen-Radweg (die Routenführung wurde nun mit dem Elbe-Oderhaff Radweg optimiert und thematisch besser in Wert gesetzt, um den Radlern ein noch besseres fahrradtouristisches Produkt bieten zu können):

Ausgehend von Lüneburg führt der Radweg durch die Elbauen zur Griesen Gegend. In der von Pferdekoppeln und Feldern geprägten Landschaft erstrahlt in Ludwigslust das prachtvolle Schloss. In Neustadt-Glewe wacht die mittelalterliche Wehranlage über das Tor zur Lewitz. Das Vogelschutzgebiet beherbergt viele Kanäle und Fischteiche, zum Baden und Paddeln lädt vor allem die Elde ein.

In Röbel/Müritz treffen die Radler auf Deutschlands größten Binnensee. Einen reizvollen Kontrast zum quirligen Hafenort Waren (Müritz) bietet die Stille des Müritz-Nationalparks, die nur vom Rauschen der Blätter uralter Bäume unterbrochen wird. Runter vom Sattel und rauf auf den Käflingsbergturm – vom 55 Meter hohen Aussichtspunkt kann das grüne Wunder aus der Seeadler-Perspektive bewundert werden.

Der Schleusenort Mirow zwischen Müritz und Havel mit Schlossinsel und 3-Königinnen-Palais ist ein Mekka für Freizeitkapitäne, Paddler und Kanuten. Überall verstecken sich herrliche Picknickplätze und Badestellen. Hinter der ehemaligen Residenzstadt Neustrelitz mit ihrer sternförmigen Stadtanlage öffnet sich der Müritz-Nationalpark bis zur terrassenartigen Landschaft des Tollensesees. Am nördlichen Zipfel dieses Sees befindet sich die Stadt Neubrandenburg mit ihrer gut erhaltenen Wehranlage und den vier prächtigen Stadttoren. Weiter geht es nach Vorpommern. Die erste Stadt am Stettiner Haff ist Ueckermünde. Hinter Anklam wird der Peenestrom überquert, die Radler erreichen die Insel Usedom. Die Zielgerade bereitet einen glanzvollen Empfang: Wie schneeweiße Perlen betten sich Ostseebäder zwischen die samtgrünen Dünenwälder und den traumhaften Strand der urwüchsigen Insel. In Wolgast am Peenestrom endet die Radroute.

Streckencharakter / Oberflächenbeschaffenheit

Art des Weges:
Der überwiegend verkehrsarme Mecklenburgische Seen-Radweg verläuft zum Großteil über gut befahrbare Rad-, Wald- und Feldwege und ruhige Nebenstraßen sowie über asphaltierte Wirtschafts- und Betonplattenwegen. Abschnittsweise führt die Route auch  über Sandwege und Kopfsteinpflasterstraßen. Verkehrsreiche Abschnitte sind nicht vorhanden.

Steigung:
Die Radroute hat, außer dem endmoränentypischen, leichten Bergauf-Bergab, keine nennenswerte Steigungen.

Eignung:
Für die Tour ist ein Tourenrad oder auch ein Mountainbike geeignet, weniger ein Rennrad. Die Route ist familientauglich.

Der Radfernweg ist im mecklenburgischen Abschnitt durchgängig beschildert und mit dem Logo des Berlin-Kopenhagen Radweges gekennzeichnet.